Die Bemühungen um Urbanität und eine Stadtmitte, 1972-1995

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Die Gebietsreform 1972 führt zu einem sprunghaften Anstieg der Einwohnerzahl, der Wolfsburg mit einem Schlag zur Großstadt macht. Zur selben Zeit zeigen jedoch erste Konjunktureinbrüche der Automobilindustrie, verstärkt durch die Ölkrise 1974, Auswirkungen auf die Stadt. Arbeit wird zur Mangelware. Eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung führt zu einem Baustopp im öffentlichen Wohnungsbau. Auch der Kulturbereich ist betroffen; mehr als ein Jahrzehnt können keine neuen Großprojekte initiiert werden. Der Ausbau der Innenstadt ist allerdings zunehmend durch die Suche nach Urbanität geprägt. Einem Kaufkraftabfluss begegnet man auch mit stadtplanerischen Mitteln. Der Umgestaltung der Porschestraße zur Fußgängerzone ab 1976 folgt die Neuformulierung ihrer Endpunkte als Nord- bzw. Südkopf.