Die Suche nach städtischer Identität, 1955-1971

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Das rasch expandierende Volkswagenwerk und die Stadt Wolfsburg werden in den fünfziger Jahren zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. 1955 verstärkt sich die öffentliche Bautätigkeit nochmals, da die Stadt erst jetzt als Besitzerin über Grund und Boden verfügt. Der Neubau des Rathauses setzt ein deutliches Zeichen. Zu den zentralen Aufgaben der Aufbaujahre zählt die Integration der neuen Stadtbevölkerung, die als Konglomerat aus Flüchtlingen, Arbeitssuchenden und italienischen Gastarbeitern nach einem Zusammenhalt in ihrer neuen Heimat sucht. Kulturzentrum, Stadthalle und Theater müssen neben ihrem eigentlichen Nutzungszweck Kommunikationsfunktionen übernehmen. Am südlichen Ende der Porschestraße konzentriert, bilden sie ein Gegengewicht zur Monotonie industriellen Lebens im Norden der Stadt.