Eine industrielle Wohnsiedlung entsteht, 1938-1954

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Strategische und verkehrsplanerische Überlegungen bestimmen 1938 den Standort des Volkswagenwerkes und der dazugehörigen Arbeitersiedlung "Stadt des KdF-Wagens". Der junge Architekt Peter Koller bekommt die einmalige Chance, den Bebauungsplan für eine neue Stadt zu entwickeln. Landschaftliche Besonderheiten wie der Klieversberg, die wichtigen Verkehrswege von Bahn und Kanal sowie ein vorhandenes Renaissanceschloss bilden die Ausgangspunkte seines Konzeptes. Bevor der Stadtaufbau nach 1942 zum Erliegen kommt, entstehen ausschließlich Wohnungsbauten.

Mit dem politischen Neubeginn nach 1945 wird Schloss Wolfsburg zum Namensgeber und Wahrzeichen der Stadt. Ab 1951 sichert die Anerkennung als kreisfreie Stadt das hohe Gewerbesteueraufkommen aus dem Volkswagenwerk, das sich nun in den Aufbau voll investieren lässt.